Satzung des Vereins Bauingenieure für Hamburg e.V.

vom 19. Juni 2013 in der Änderungsfassung vom 29.10.2013


§ 1
Name und Sitz

 
(1) Der Verein führt den Namen „Bauingenieure für Hamburg“ und nach Eintragung in das
Vereinsregister den Zusatz e.V. 

(2) Sitz des Vereins ist Hamburg. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg
einzutragen.


§ 2
Zweck, Aufgaben
 

(1) Zweck des Vereins ist es, Hamburg und die Metropolregion Hamburg als
zukunftsträchtigen, attraktiven Ausbildungs- und Arbeitsort für Bauingenieurinnen und
Bauingenieure sowie der am Bau der öffentlichen Infrastruktur beteiligten Ingenieurinnen und
Ingenieure zu etablieren, um sowohl Qualität als auch Quantität des Ingenieurpersonals zu
sichern und so die bauliche Infrastruktur im Interesse der Allgemeinheit zu erhalten. 

(2) Der Verein nimmt sich insbesondere folgender Aufgaben an:
a. Förderung des Personalnachwuchses in technischen Berufen,
b. Förderung der Aus- und Weiterbildung der Bauingenieurinnen und Bauingenieure,
c. Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in technischen Berufen,
d. Förderung der Kooperation zwischen Wirtschaftsunternehmen, Ingenieurbüros,
öffentlicher Verwaltung, Bildung und Forschung,
e. Öffentlichkeitsarbeit für die Stadt und die Metropolregion Hamburg als bedeutende Region
für Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung von Bauingenieurinnen und
Bauingenieuren,
f. Bereitstellung von Informationen über aktuelle Entwicklungen im Berufsfeld
Bauingenieurwesen,
g. Durchführung von Informations- und Kontaktveranstaltungen wie Seminaren, Symposien,
Vorträgen sowie von Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen und weiteren Aktivitäten,
die das Erreichen des Zwecks des Vereins fördern.
 
(3) Der Verein kann nationalen sowie internationalen Organisationen beitreten, die gleiche
oder ähnliche Ziele verfolgen. Der Verein kann Gesellschaften gründen. Erträge aus den
Gesellschaften dürfen nur zur Erreichung des Vereinszwecks verwendet werden.
 

§ 3
Mitgliedschaft


(1) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern.

(2) Der Verein kann Fördermitglieder aufnehmen.

(3) Mitglieder des Vereins können natürliche oder juristische Personen sein, die mit
Aufgaben gemäß § 2 befasst sind.

(4) Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt auf schriftlichen Antrag. Der Vorstand entscheidet
über die Aufnahmeanträge. Der Verein ist in der Entscheidung über die Aufnahme seiner
Mitglieder frei. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die
Gründe mitzuteilen.

 
§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft


(1) Die Mitgliedschaft endet durch:
a. Tod des Mitglieds bzw. durch Auflösung des Mitgliedsunternehmens oder der
Mitgliedsinstitution,
b. Austritt aus dem Verein, der zum Ende eines jeweiligen Kalenderjahres mit dreimonatiger
Frist gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt werden muss,
c. Ausschluss.

(2) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden, wenn es trotz
zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im
Rückstand ist oder sich in grober Weise vereinsschädigend verhalten hat. Dem Mitglied ist
vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme zu gegeben.

 
§ 5
Mittel


(1) Von den Mitgliedern werden jährlich Beiträge erhoben, deren Höhe durch die
Mitgliederversammlung im Voraus festgesetzt wird.

(2) Die jährlichen Mitgliedsbeiträge sind jeweils am ersten Werktag eines Jahres im Voraus
fällig.

(3) Alle Einnahmen werden ausschließlich für den Vereinszweck verwendet; die Mitglieder
erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

 
§ 6
Vereinsorgane


Die Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung,
2. der Vorstand.

 
§ 7
Mitgliederversammlung


(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus der Gesamtheit der ordentlichen Mitglieder.

(2) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie findet ordentlich
einmal jährlich statt.

(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Vorstands oder auf
Antrag von mindestens einem Drittel der ordentlichen Mitglieder statt.

(4) Zur Mitgliederversammlung lädt der Vorstand mit einer Frist von mindestens zwei
Wochen unter Angabe der Tagesordnung in Textform ein. Anträge auf Ergänzung der
Tagesordnung sind dem Vorstand bis spätestens drei Arbeitstage vor der
Mitgliederversammlung zuzuleiten.

(5) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:
a. die Anzahl der Beisitzenden im Vorstand,
b. die Wahl des Vorstands sowie der oder des Vorsitzenden und ihrer oder seiner
Stellvertretung,
c. die Entlastung des Vorstandes,
d. die Beitragsordnung,
e. den jährlichen Haushaltsplan,
f. die Wahl einer Kassenprüferin oder eines Kassenprüfers,
g. Änderungen der Satzung,
h. die Auflösung des Vereins.

(6) Die Mitgliederversammlung wird durch die Vorstandsvorsitzende oder den
Vorstandsvorsitzenden, bei deren oder dessen Verhinderung durch die stellvertretende
Vorsitzende oder den stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

(7) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen
wurde.

(8) Jedes ordentliche Mitglied verfügt über eine Stimme. Stimmberechtigt sind bei
juristischen Personen je eine oder ein zur Vertretung Berechtigte oder Berechtigter.

(9) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden
ordentlichen Mitglieder, wenn in dieser Satzung nicht Abweichendes geregelt ist. Bei
Stimmengleichheit gilt der Antrag als nicht angenommen.

(10) Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Dritteln der
erschienenen stimmberechtigten ordentlichen Mitglieder. Dies gilt abweichend von § 33 Abs.
1 Satz 2 BGB auch für Änderungen des Vereinszwecks. Geplante Satzungsänderungen
müssen fristgerecht mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden.
Der Einladung sind entsprechende Beschlussentwürfe beizufügen.

(11) Die Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden grundsätzlich in offener
Abstimmung getroffen. Auf Antrag eines ordentlichen Mitglieds werden Entscheidungen in
geheimer Abstimmung herbeigeführt.

(12) Über das wesentliche Ergebnis der Beratungen sowie über die Beschlüsse der
Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der
Vorstandsvorsitzenden oder von dem Vorstandsvorsitzenden, bei deren oder dessen
Verhinderung von der stellvertretenden Vorsitzenden oder dem stellvertretenden
Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

 
§ 8
Vorstand


(1) Der Vorstand besteht aus der bzw. dem Vorsitzenden und der stellvertretenden bzw. dem
stellvertretenden Vorsitzenden sowie einer von der Mitgliederversammlung gemäß § 7 Abs.
5a bestimmten Anzahl weiterer Vorstandsmitglieder (Beisitzenden). Vorstand im Sinne von §
26 BGB sind die Vorsitzende bzw. der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende bzw.
der stellvertretende Vorsitzende. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die
Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden und die stellvertretende Vorsitzende bzw. den
stellvertretenden Vorsitzenden vertreten, und zwar durch jede bzw. jeden allein.

(2) Sinkt die Anzahl der Vorstandsmitglieder unter die in Absatz 1 Satz 1 vorgeschriebene
Mindestgröße, erfolgt die Nachwahl des Vorstands in einer außerordentlichen
Mitgliederversammlung binnen 30 Tagen für den Rest der regulären Amtszeit des Vorstands.

(3) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, diese regelt auch die Vertretung im
Innenverhältnis.

(4) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung aus dem Kreis der
ordentlichen Mitglieder für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. In den Vorstand können
nur natürliche Personen gewählt werden. Wiederwahlen sind stets zulässig.

(5) Ein Vorstandsmitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seiner
Nachfolgerin oder seines Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf
seiner Amtszeit aus, führen die übrigen Vorstandsmitglieder bis zur nächsten
Mitgliederversammlung die Geschäfte des Vorstands weiter. Für den Fall, dass die oder der
Vorstandsvorsitzende oder die oder der Stellvertretende ausscheiden, besetzt der Vorstand
diese Position kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

(6) Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig.

(7) Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
a. Leitung und Vertretung des Vereins sowie Vertretung der Anliegen der Mitglieder
b. Führung der Geschäfte des Vereins, soweit die Geschäftsführung nicht Dritten,
insbesondere einer Besonderen Vertreterin bzw. einem Besonderen Vertreter im Sinne von §
30 BGB, übertragen wurde (§ 9),
c. Repräsentation nach außen,
d. Aufnahme neuer Mitglieder,
e. Einrichtung von Fachgruppen,
f. Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung,
g. Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
h. Feststellung der Jahresrechnung und ihre Vorlage an die Mitgliederversammlung
zusammen mit dem Bericht der Kassenprüferin oder des Kassenprüfers,
i. Erarbeitung eines Entwurfs für den jährlichen Haushaltsplan,
j. Initiierung von Projekten.

 
§ 9
Geschäftsführung


Der Vorstand kann die Geschäftsführung ganz oder teilweise auf Dritte, insbesondere auch
einer hierfür zu bestellenden Besonderen Vertreterin bzw. einem Besonderen Vertreter im
Sinne von § 30 BGB übertragen. Die Rechte des Vorstands als gesetzlicher Vertreter des
Vereins gemäß § 26 BGB bleiben davon unberührt.


§ 10
Geschäftsjahr


Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 
§ 11
Auflösung, Vereinsvermögen


(1) Der Verein kann nur durch Beschluss einer Mehrheit von drei Vierteln der bei einer
Mitgliederversammlung erschienenen ordentlichen Mitglieder aufgelöst werden. Die geplante
Auflösung muss fristgerecht mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben
werden.

(2) Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen, auch nicht bei ihrem
Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins. Bei Auflösung oder
Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des
Vereins an die Freie und Hansestadt Hamburg zwecks Verwendung im Sinne von § 2 Abs. 1.

 
§ 12
Beirat


Der Vorstand kann einen Beirat berufen. Aufgabe des Beirates ist die fachliche Beratung der
Mitgliederversammlung und des Vorstands. Der Beirat kann sich eine Geschäftsordnung
geben.

 
§ 13
Inkrafttreten


Diese Satzung ändert die auf der Gründungsmitgliederversammlung am 19. Juni 2013
beschlossene Satzung. Sie tritt mit der Beschlussfassung, spätestens jedoch mit der
Eintragung des Vereins in das Vereinsregister in Kraft.

 
gez.
Freie und Hansestadt Hamburg
Hamburg Port Authority
Hamburgische Ingenieurkammer – Bau
Hamburger Hochbahn AG
HamburgWasser
Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure in Hamburg e.V.
HafenCity Universität Hamburg (HCU)
Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH)
Verband Beratender Ingenieure (VBI)
Bauindustrieverband Hamburg-Schleswig-Holstein e.V.
Norddeutscher Baugewerbeverband Hamburg e.V.

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